Commons: Gemeinschaftlicher Besitz schafft Sozialwesen - Hetzt uns die NATO-Propaganda in neue Kriege der Ausbeutung?

Ähnliche wie die von Elinor Ostrom beforschten alpenländischen Modelle von gemeinschaftlichem Bewirtschaften von Almen und offenem Weideland lassen sich in allen gereifteren Kulturen finden, Alexander Dill beschreibt in seinem Buch "Gemeinsam sind wir reich" im oekom-Verlag eigentlich schon den Untergang und Ausverkauf der Almen-Allmenden in Oberbayern an die Konzessions-Kapitalisten, die daraus eine Touri-Schiene machen, aktuell mit Seilbahn und Beschneiungswahn der StaatsreGierungs-Geschäftemacher verlängert.

Nun hat sich die NATO-Propaganda, die uns einen aggressiven dummen Putin eintrimmen will, schon bis in bisher alternativ denkende Köpfe ausgebreitet, und ich bekomme immer öfter dumme Sachen zu hören, gegen die ich vor Allem den Link zu den Äusserungen des CDU/CSU Verteidigungsexperten Willy Wimmer und die Vorträge des Schweizer Friedensforschers Prof. Dr. Daniele Ganser - sehr gut verständlich auf youtube, statt NATO-Glotze:

Unsere gesamte breite Presse hat sich über die Atlantik-Brücke gleichschalten lassen, und die Verbindungen reichen bis in alle Medienhäuser und fast alle Parteien, auch der Grünen. Die Kampagnen gegen die Mahnwachen ließen den Rest der Friedensbewegung gespalten und verstummt zurück.

Die bisherigen Systeme der gemeinschaftlichen Sorge, zu denen die Commons gehören, der Gemeinbesitz, der auch den Ärmeren ein gutes Auskommen sichern sollte, und die Verantwortung füreinander, werden durch das pseudo-religiöse Öl-Dealer-Geschäft der US-Militärs über die NATO und die EU-Gesetzgebung am Beispiel der Ukraine zerlegt: Der Sohn des Ministers übernimmt die dortigen Fracking-Geschäfte.

Die ISIS, eine Kreation der CIA, soll uns die Angst vor dem unmenschlichen Islam lehren, und wer sich halbwegs mit dieser Religion beschäftigte, müsste wissen, dass das nicht DER Islam sein kann, wie die Kreuzzüge keine fromme Wallfahrt waren, auch wenn es uns erst mal in der Schule so erzählt wurde.

Der Reichtum unseres Friedens ist Toleranz, nicht Hetze: Was von Bundespräsident, Kirchen und Parteien derzeit kommt, ist ein Rückschritt im Menschenbild, das den neoliberalen Bedingungen entspricht, nach denen wir im Wettbewerb um unsere Arbeits- und Lebensbedingungen gekürzt und entrechtet werden sollen.

Die massiven Proteste zum Beispiel der Spanier werden hierzlande nicht berichtet, das Referendum der Schotten zu mehr Unabhängigkeit wird als Schwächung ausgelegt, als wären die grössten Staaten die Stärksten: Dieser Glaube wird alles ruinieren, wenn wir nicht begreifen, dass wir dann keine Bürger, sondern Sklaven werden.

Wo sich Menschen selbst organisieren, wachen andere Strukturen, sogar in München, der Hauptstadt des Anscheins: www.gegensprechanlage.wikispaces.com

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