Friedensarbeit gegen Gesellschafts-Hetze

An allen Ecken wird der Revier-Kampf der unduldsamen Menschen sichtbar: Wilde Radfahrer verteidigen ihre Radwege gegen flanierende Spaziergänger, Autofahrende hupen wütend die Radfahrer beiseite ...

 

der Kapitalismus, das neo-liberale Gegeneinander "Alle gegen Alle" wird zum Grundgefühl, wie es mein chinesischer Freund Xiao schon 2004 kannte: Wir sind so wie so zu viele!

 

"Brücken bauen, Frieden schaffen! Gegen die Spaltung der Gesellschaft": 28.4. bis 1. Mai 2018ZW2018-Brücke.jpg

Neueste Einzelheiten zum kommenden, für alle Interessierten offene Zukunftswerkstätten-Jahrestreffen ZW2018 - bitte vormerken im Kalender:

https://zw2018.coffey.at/anmelden/

http://www.xing.com/communities/posts/kommunales-commitment-fortbildung-fuer-tiefgreifende-kommunikation-verstaendnis-und-gemeinsame-entwicklung-1012843584

Folgende Einzelheiten stehen nun fest:

  • >>TEAM:

Zum Vorbereitungsteam des 32. Jahrestreffens von Zukunftswerkstätten gehören Andrea Breitfuss, Antonia Coffey, Doris Klepp, Maria Kvarda, Peter Mlczoch, Andrea Mann und Hannes Mathis.

  • >>ORT:

Eindrucksvoller Veranstaltungsort ist das Hotel und Konferenzzentrum der Friedensburg Schlaining http://www.friedensburg.at/

Die Friedensburg ist heute Kristallisationspunkt von künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Konzepten für die Entstehung eines globalen Friedensbewussteins. Die Burg wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und lag lange im Spannungsfeld rivalisierender Mächte und Herrscher, in unmittelbarer Nähe der alten Handelsroute "Bernsteinstraße". http://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinstra%C3%9Fe

Heute gehört die Burg zur Stadtgemeinde Stadtschlaining (ungarisch: Városszalónak). http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtschlaining im Bezirk Oberwart im Südburgenland (Österreich, vor 1919 Deutsch-Westungarn) am westlichen Abfall des Günser Gebirges. http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnser_Gebirge Die öffentliche Verkehrssituation ist nach Stillegung der Schienenstrecke zur Bezirkshauptstadt Oberwart nicht gut, aber durch den Bus-Shuttle aus Wien wird die Ab- und Anreise angenehm. http://nahverkehr.wien/forum/index.php?topic=11439.0

  • >>TERMIN:

Das Jahrestreffen wird von Samstagnachmittag 28. April 2018 bis Dienstagmittag 1. Mai 2018 stattfinden. Die Anreise empfiehlt sich mit einem Nachtzug der Österreichischen Bundesbahn (Liegewagen, Schlafwagen) direkt ab Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Nürnberg, Berlin, Dresden nach Wien Hbf. Freitagabend/Samstagfrüh. Von Wien aus soll ein Shuttlebus direkt zur Friedensburg und wieder zurück organisiert werden. Eintreffen dort gegen Mittag - Akklimatisieren und Einstimmen auf den offiziellen Beginn, voraussichtlich um 17 Uhr. Die Nachtrückreise ab Wien Hbf. ist dann Dienstagabend/Mittwochfrüh nach dem Maifeiertag.

  • >>THEMA:

"Brücken bauen, Frieden schaffen! Gegen die Spaltung der Gesellschaft" - Wieder einmal wird das Thema aktuelle Bezüge zwischen Gesellschaft und Partizipationsmethoden herstellen. Passend dazu lädt auch die unlängst erschienene Zeitschriften-Ausgabe Nr. 3|2017 von "pro zukunft - Der Navigator durch die aktuellen Zukunftspublikationen" mit einem Editorial von Alfred Auer (Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg) zum Thema ein: "Für eine offene Gesellschaft". http://www.prozukunft.org
Keine Frage, dieser Termin steht schon jetzt fest in meinem Kalender. Ich freue mich auf ein neues 32. Jahrestreffen und danke allen für das lebendige Weitertragen des Netzwerkes von Zukunftswerkstätten, dessen Grundstein einst Norbert Müllert, Angelika Solle und ich in Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) 1987 legten. http://www.zwnetz.de/pages/einblick.html

 

 

trialog - jugendarbeit in bayern - kosova - slowenien

schön, was aus dem Projekt geworden ist ...

mit 3 Tagen Zukunftswerkstatt erst angesetzt, dann nach Intensiver Vorbereitungs-Phase als gemeinsamer Verarbeitungstag: Wie aus den jeweiligen Hintergründen und Wurzeln eine Partnerschaft in internationalen Begegnungen wachsen kann ...

 

die Vorbereitung dazu auch auf den neuen Seiten

www.zukunftslabor.jimdo.com

 

die Ergebnisse und Nacharbeit wächst auf

www.TRIALOG2016.jimdo.com

Zukunftswerkstatt-Moderierende: 30. Jahrestreffen

Jahrestreffen 5.-8.Mai 2016 im IBA-Studierhaus Großräschen in der Lausitz

 

radkarte-lausitz
radkarte-lausitz

Der alte Braunkohle-Tagebau, der auch ein Stück von Großräschen weggefressen hatte, läuft allmählich voll: Es entsteht eine Seen-Landschaft, über die der Wind fegt, wie mit einer Meeresbrise, aber ohne Salz.
Die internationale Bau-Ausstellung hat schon ihre Spuren hinterlassen, die Zukunft des Tourismus ist vorbereitet, aber es braucht noch ein paar Elemente, die das gute Leben in der Landschaft so reich machen, dass junge Leute Arbeit und Auskommen haben.

Eine gute Ausgangslage für das 30. Jahrestreffen der Moderierenden von Zukunftswerkstätten:

 

Solche Herausforderungen sind das Futter für eine schöne Beteiligung, die dort gemeinsame Zukunft entwirft.

 

Ausleger-Weinbau
Ausleger-Weinbau


Es gibt schon viele Ansätze dort, und auch das Gefühl einer "demokratischen Landschaft", in der die Arbeitenden ihre Belange selbst organisierten, und gut ins Gespräch kommen, wie bei Erzählsalons, die es in verschiedenen Orten schon gibt,

F60-Abladeseite
F60-Abladeseite


aber es sind noch viele Möglichkeiten, die in der Weite der historischen Landschaft liegen: Sorbische Ortschaften und Brauchtumspflege, die nahe polnische Grenze mit den Lausitz-Teilen Richtung Niederschlesien, Fragen der Rückwanderung und der Integration von Geflüchteten. ...

Das Lausitzer Seenland (Brandenburg) http://www.lausitzerseenland.de

zwischen Berlin (130km) und Prag (230 km), Cottbus (30 km) und Dresden (60 km) wollen wir zusammentreffen - im IBA-Studierhaus http://www.iba-studierhaus.de Großräschen (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fr%C3%A4schen . demnächst weiterlesen in der xing-gruppe

Community-Projekt in Kosova im Juli 2016

Pamuzinda aus unserer afrikanischen Partnerstadt Harare in Simbabwe  -

sind ab Mai wieder da und schenken uns wieder drei Monate

 >>musambo wepasi<<       alte Musik – Musik für die Erde

 pamuzinda auf frauenchiemsee

Das ist:  Wundervolle authentische Musik mit vielfältigen Instrumenten wie Mbira (Daumenklavier), Marimba (Holz-Xylophon), Shakers und Congas, verschiedene Stilrichtungen ethnischer Gruppen.

 

Ihr volles Programm, die Tänze, das ganze musikalische Theater zwischen Zusammenleben und Sehnsüchten, Liebe und Jagd, die lebendige Kultur Simbabwes – das gibt es nur bei den großen Konzerten, bisher selten in München.

pamuzinda.net   gerne für Konzerte buchen, auch für private Feiern.

youventus international youventus international – Partnerschaftsprojekt mit Pamuzinda - im zbb e.V.

Gewaltfreiheit in der Kunst zu Pflegen: Die Freundlichkeit der Menschen pflegen

Gewaltfreiheit, die Bewegung seit Ghandi, die sich durch alle Bürgerrechts-Kämpfe zog, mit allen Bruchlinien des Mordes an Ghandi bis Martin Luther King: Wer die Macht der alten Herrschaft angreift, begibt sich in Gefahr. Trotzdem nicht die Fehler der alten Systeme zu übernehmen und in den neuen Strukturen für Gewaltfreiheit zu sorgen, stabilisiert unsere Menschlichkeit.

 

Neoliberale Machenschaften wollen uns grade das Straßensystem und die Daten des Verkehrs an einen Geschäftemacher-Konzern enteignen, der Airbus-Konzern schafft es mit dcollectivityer Lufthansa, einen angeblich irren Co-Pilozu lancieren, um von Arbeitsbedingungen und vergifteter Luft im Cockpit abzulenken ... und die EU plant Projekte, gegen die Putin-Freundlichkeit bei Menschen in Deutschland anzugehen, die nicht kriegslüstern sind: Russisch verstehende Menschen werden in Kriegszeiten zur Gefahr?

 

Die gemeinschaftliche Arbeit in pflegenen Einrichtungen braucht die Kunst des Gemeinsamen, eine Lust, mit den zu Pflegenen und deren Stärken, Interessen und Träumen zu leben, und dies gemeinschaftlich so zu feiern, dass es nach draußen strahlt ...

 

ANARCHY

a is for alice
n is for new
a is for another or also
r is for reefers rebirth and repose
c is for cock or cunt
h is for harvest
y is for you

Flyer_PRGROUP-front

Das Living Theatre ist nur eine kräftige Erinnerung, die aus der Zeit der gepflegten Utopien auf dieser tollen Seite gesammelt ist, auf www.sterneck.net/utopia ist mehr zu finden ...

Die Bilder sind voneiner Seance der P.R.Group aus Budapest, derzeit als Artist in Residence im Lothringer13FLORIDA in München.

Sie erforschen mit dem Publikum die Geschichte gemeinschaftlicher Projekte und ihr ihr Ende: Was bleibt?
Ein letzer Wille?
Ein Memorial?

 

collective-Ritual Zutaten
Auf jeden Fall ein gemeinsames Rezept für einen Zaubertrank für gute Gruppen und Projekte mündet.

Dieses gemeinschaftlich forschende Lernen (LernAutonomie bei Paulo Freire, für TheoretikerInnen)

http://eineweltnetz.org/lern-autonomie-schafft-reflexives-bewusstsein-von-paulo-freire-bis-zur-anwendung-zu-diversity-in-supervision-und-weiterbildung/

 

Dank an eine wunderbare Erinnerung: Ien van Nieuwenhuijzen, die 1997 von der Forumtheater-Arbeit mit der 3. Generation der Shoah-Familien beim Internationalen Festival des Theater der Unterdrückten in Toronto berichtete, und ein Büchlein Forumtheater in Theorie en Praktijk vorstellte.

Gemeinsam Leben: Allmende, Common und Community

Wir alle stammen aus Begegnungen und Gemeinschaften, haben dort essen und spielen, streiten, Vertrauen und Zorn gelernt. Unsere Familien gaben uns die Kraft zum Überleben, aber auch die Ängste vor den Fremden mit.

 

In vielen unbewussten Botschaften gaben uns die Eltern und Verwandten auch die Befürchtungen und Hoffnungen mit, die Ängste und ihre unreflektierten aufgenommenen Botschaften ihrer Erziehenden.

 

Die alten Kulturen hatten ihre Erfahrungen und Bräuche, ihre Ordnungen und Traditionen, die Gemeinschaft schufen, doch deformierten viele Bemerkungen und Wertungen auch die Beziehungen und Familienverhältnisse.

 

Verschwiegene Geheimnisse belasten jede Herkunft, und seien es auch nur heute fast belanglos erscheinende Totgeburten, die füher als böser Omen über der Verwandtschaft lagen, gleich neben den anderen Tabus ...

 

Für neue Gemeinschaften bereit werden

Die Reflexion der eigenen Herkunft ist das Mindeste, um sich auf neue Gruppen einzulassen,

die Differenzierung der Erwartungen ist ein weiterer notwendiger Schritt: Es geht nicht um ein "wiederfinden", sondern um neue Beziehungsformen.

 

 

 

 

Buchenwurzeln
Buchenwurzeln

Foren zum Austausch zwischen verbundenen Gruppen

Die verschiedenen Gruppen und Interessierten, die in der Transition-München zusammen arbeiten, kommen aus allen Themen des zukünftigen Lebens: Foodsharing, urban gardening, brauchbar, fairhandel, internationale Proteste, ökologischen Initiativen und öffentlicher Bildung.

Fr 10.4.15 ab 11 h zur bunten Sammlung von Transition-initiativen im KreativQuartier Dachauerstrasse München?

Was sich da neben Pathos Transport und Halle 6, neben imal und der Kantina Libre entwickelt:
Wie Zukunftsfähig zeigt sich München,
oder ist es wieder nur ein kleiner Kulturspielplatz, der den Geschäftstüchtigen weichen muss?
Und: Würde nicht Radio LORA MÜNCHEN in das Gelände gehören?
Noch ist nicht die ganze Kaserne im Untergrund freigelegt,
wird um die Baufälligkeit und Nutzung der einzelnen Häuser gerungen,
ist ein Mietwucherer mit Wanderarbeitern und Obdachlosen auf städtische Kosten am Bereichern?

Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 - im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 Uhr am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch

Diskussions-Runde am Marienplatz

Mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, vor allem dem Forum-Theater, kam ich im Lauf der Jahre durch viele "Szenen", die von ihrem Thema her die Welt gerechter gestalten wollen. Weil die genauere Ansicht darüber je nach Ansicht, Herkunft und politischer Vorstellung sehr verschieden klingen kann, können wir uns bei Foren respektvoll von den jeweiligen Aktionen und Plänen berichten.

 

Diese Art der Berichte und Treffen, in Südamerika von Chico Whitaker (s.u.) Wikipediavon regionalen Treffen bis zu internationalen Welt-Sozialforen aufgebaut, folgen immer einem gemeinsamen Muster, das auch in kleinen regionalen Treffen eine Basis für breitere Zusammenarbeit von Initiativen bieten kann. 

 

Die Ebene über den Gemeinschaften, Gruppen und Initiativen in einer Stadt und Region wird noch wenig wahrgenommen:

So, wie die Selbsthilfegruppen das Selbsthilfezentrum als Begleitung und den Trägerverein FÖSS e.V. Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation als Dachorganisation haben, gibt es auch in anderen Bereichen die Organisation zu Foren:

 

Das Nord-Süd-Forum München e.V. vereinigt über 60 Gruppen und Vereine, die im Münchner Umfeld für  gleichberechtigte Partnerschaften und den Ausgleich der langjährig blockierten und einseitig beschränkten Handelsbedingungen durch fairen Handel eintreten.

Das Welt-Sozialforum sammelt die Bewegungen aller Länder, die an gerechteren Strukturen arbeiten: Frauengruppen, Indigene,

die Charta von Porto Alegre vereinigt

Chico Whitaker

noch ein paar Twitter-Nachrichten der letzten Zeit ...

Die Toscana, im Bild oben das damalige Refugium von Gustl Angstmann, ist eine neue gemischte Gesellschaft geworden: Nördliche Zuwanderung suchte die Sonne

Die Eile ist das Gegenteil von Genuß und Qualität

In den modern erscheinenden Strukturen von Konkurrenz und Wettbewerb gehen die alten tragenden Fundamente von Familie, Gemeinde und Nachbarschaft immer mehr verloren: Sie brauchen Pflege und Ruhe, gemeinsame Zeit des Geniessens.

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